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Freude aus Tansania

Fast drei Wochen waren sie in Nordfriesland, die acht jungen Gäste aus der Konde Diocece im Süden Tansanias. „Es war, als wären wir nie getrennt gewesen“, sagt Susanne Kunsmann, Leiterin des Evangelischen Kinder- und Jugendbüros Nordfriesland

Fast drei Wochen waren sie in Nordfriesland, die acht jungen Gäste aus der Konde Diocece im Süden Tansanias. „Es war, als wären wir nie getrennt gewesen“, sagt Susanne Kunsmann, Leiterin des Evangelischen Kinder- und Jugendbüros Nordfriesland. Es war die vierte Jugend-Begegnung, die sie organisierte. Im vergangenen Jahr reisten acht Nordfriesen nach Tanzania, sie hatten dem Gegenbesuch ihrer Freunde lange entgegengefiebert. 

Die Unterschiedlichkeit der Kulturen ist immer wieder Thema, und sie ist, wie Susanne Kunsmann findet, ein besonders wertvolles Lernthema. „Die Jugendbegegnungen ermöglichen es, unseren Blick auf die eine Welt zu erweitern“, sagt sie. Beim Besuch im vergangenen Jahr in Tansania war den jungen Deutschen bewusst geworden, dass Mädchen und Frauen in Tansania eine andere Rolle haben als bei uns. Der Pädagogin war wichtig, dass ihre jungen Leute diesen Umstand nicht bewerteten, sondern diese Unterschiedlichkeit wahrnahmen und auf sich wirken ließen. Beim Gegenbesuch nun war Zeit, sich mit dem Thema in mehreren Workshops zu beschäftigen. Längst ist aus dem, was in früheren Zeiten als „Patenschaft“ verstanden wurde, eine Begegnung auf Augenhöhe geworden, bei der es darum geht, einander besser zu verstehen und voneinander zu lernen.

Genauso war aber auch Zeit, die Gemeinsamkeiten in Spiel und Unterhaltung zu erleben und zu stärken. Das Gerangele mit den Big-Balls – das sind lebensgroße Bälle, in die die Teilnehmenden so hineinsteigen, dass nur noch Kopf und Füße herausgucken – machte Gästen und Einheimischen Spaß. Eine Draisine-Fahrt, ein gemeinsames Kochen in Hattstedt mit Pastor Jörn Jebsen, das Kennenlernen von nordfriesischen Institutionen und die Gottesdienste rundeten das bunte Programm ab. Höhepunkt war die gemeinsame Fahrt zum Kirchentag nach Dortmund. 

„Ich wollte unseren Gästen gerne zeigen, dass Kirche in Deutschland lebendig, fröhlich und intensiv sein kann“, so Susanne Kunsmann.

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