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Unsere neue BFD'lerin

Hüpfkirche – Puppe – Campingkocher: Auch diese drei Begriffe stehen für Kirchenarbeit und für Nele Magnussen. Denn zu ihren vielen Aktivitäten benötigen die Gemeinden und Gruppen auch die passende Ausrüstung. Für die Koordinierung seines Materiallagers hat das Evangelische Kinder- und Jugendbüro in Niebüll eine Stelle für den Bundesfreiwilligendienst ausgeschrieben. Seit dem 1. September leistet nun Nele hier besondere Verwaltungsarbeit.

Nele Magnussen

Nele Magnussen ©EKJB

Die 19-Jährige hat ihr Abitur in diesem Jahr absolviert und nutzt den Dienst auch, um sich noch ein Jahr zu orientieren, bevor sie in Richtung soziale Arbeit studiert. Hier kann sie ihr wahrscheinlich späteres Berufsfeld schon einmal kennen lernen. Und sie freut sich auch über den „kleinen Vertrauensbeweis“, dass sie mal im Team und mal alleine arbeitet: „Toll, dass da die ganze Zeit keiner hinter einem steht und über die Schulter schaut.“ Dabei wäre der Platz da, denn das Lager ist groß.

Es umfasst vier Kellerräume und den dazugehörigen Flur. Das EKJB Nordfriesland bietet Material für Veranstaltungen nahezu jeder Art. Die Kirchen-Hüpfburgen und der Human-Table-Soccer sind dabei nur die Exoten. Hier finden sich Grills, Tupperware, Biertische, Niedrigseilgarten-Ausrüstungen, Filme, Vorführgeräte, eine Leinwand, Riesenkreisel, Blindbrillen, Sachbücher, Strandspielkisten, Fahrradflickzeug-Kisten, ein Schwarzlichtheater, Liederbücher, Inklusionspuppen, Camping- oder Kochausrüstungen und noch weiteres erlebnis- und religionspädagogisches Material.

Planen die Gemeinden oder Jugendgruppen eine Veranstaltung können sie in diesem zentralen Lager nachfragen und müssen keine eigenen Anschaffungen tätigen. Im Endeffekt steht so mehr für mehrere zur Verfügung – und so kommt auch beständig mehr dazu. Wie etwa beim Fahrradflickzeug: was auf der Tour nicht verwendet wurde, füllt die Lagerbestände auf. Auch das ist nachhaltiger, als viele kleine Restbestände an verschiedenen Orten zu überblicken. Auch Getränke für die Ehrenamtlichen sind in Kisten gestapelt die bessere Lösung. Zusammengefasst ist das Inventar nur mit „umfassend“ zu beschreiben.

Nach der ersten Woche im Lager und im Büro hat Nele Magnussen ihre vier Kolleginnen noch etwas besser kennen gelernt, sie war schon vorher Jugendgruppenleiterin. Und sie findet es weiterhin „ganz angenehm, nicht mehr zu lernen“. Jetzt freut sie sich auf neue Erfahrungen.

Der Träger der Stelle, das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, gewährt während des Dienstes auch 25 Seminartage. Ein Zwischenseminar zur politischen Bildung wird sie besuchen, Gebärdensprache möchte Nele Magnussen auch lernen.