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Jahresprogramm 2016

Da ist noch mehr...

Bunt - Vielfältig - Intensiv , so erscheint das Jahresprogramm 2016 des EKJB.

Reinschauen lohnt sich.

Miteinander garantiert

Das diesjährige Programm des Evangelischen Kinder- und Jugendbüros Nordfriesland hat die Druckerei verlassen. Durchlesen lohnt sich, denn die Angebote sind attraktiv und durchdacht. Die Freizeiten, Jugendbegegnungen und Veranstaltungen sind in drei Alterstufen gestaffelt, es gibt zudem Ausbildungen für Jugendgruppenleiter, für Niedrigseilgarten-Trainer und in Erster Hilfe. Das Konflikt-Lösungs-Programm „we:respect“ wird nicht nur für die „Großen“ sondern erstmalig auch für 8- bis 10-jährige angeboten. Diese Kurse stehen stellvertretend für alle Veranstaltungen: gemeinsam, respektvoll und miteinander werden alle ablaufen. Denn Inklusion beschränkt sich nicht auf Behinderungen. Sprachen können genau so gut Barrieren darstellen, oder ein Blick in die Familienkasse.

Die Leiterin des EKJB, Susanne Kunsmann, und ihre Mitarbeiterinnen haben aber viel Wert darauf gelegt, „dass wir allen gerecht werden.“ Um diesen Gedanken zu unterstreichen sind einige besondere Veranstaltungen mit einem „Inklusions-Stempel“ markiert, das ist neu in diesem Jahr. Einige Angebote sind zwei- bis viertägig, wie das Jugendfestival der Nordkirche oder die vielen Sommerferien-Projekte. Die meisten Freizeiten, wie an der Treene oder in Dänemark sind einwöchig. Die zweiwöchige Segelfreizeit hat ein hautnahes Erleben des Klimawandels als Thema. Von Flensburg aus geht es auf einem Zweimaster Richtung Norwegen. Im Norden angekommen werden die Teilnehmer 5 Tage in einer Gletscherhütte in einem Nationalpark übernachten und von dort zu Wanderungen und anderen Erlebnissen aufbrechen. Neben der Frage nach dem Klimawandel heißt es immer, selbst anzupacken, ob beim Segeln oder Essen, das selbst zubereitet wird. Anna Ihme und Matthias Corves leiten den Törn im August an.

In einem ganz anderen Rahmen können sich 12- bis 14-Jährige ausprobieren. „Watt'n Zirkus“ heißt es im August in Emmelsbüll und angeboten wird jede Menge Bewegung: Jonglage, Einrad fahren, Poi spielen und vielleicht auch Breakdance oder Akrobatik. Nach 10 Tagen Kleinkunst, Spielen und Üben möchten Toby Möller und Team eine große Vorstellung geben. Vorkenntnisse sind nicht zwingend nötig, vieles ist durch Ausprobieren erlernbar.

Finanzielle Hilfen gibt es wie jedes Jahr – alle sollen teilnehmen können. Der Ich-für-Dich-Fond des EKJB ermöglicht Zuschüsse für die Teilnahme an den Angeboten. Anstelle mehrseitiger Selbstoffenbarungen besteht der Antrag aus „einem DIN-A4-Blatt mit drei Kreuzen“. Scham, so stimmen Toby Möller, Anna Ihme und Susanne Kunsmann überein, sei hier nicht angebracht. Die Gründe können schließlich vielfältig sein. Drei Kinder, die auf Klassenfahrt wollen, oder die Pflege für die Großmutter. „Wir wollen schnell und unkompliziert helfen“, so Susanne Kunsmann, „kein Kind darf zuhause bleiben, nur weil das Geld fehlt.“

Bemerkenswert ist auch immer wieder der Engagement der Ehrenamtlichen. Die meisten sind selbst noch Jugendliche und haben in den Jahren zuvor an den Veranstaltungen teilgenommen. Dass sie dann Fortbildungen zu Gruppenleitern absolvieren, um ihr Erleben selbst  auch anderen zu ermöglichen, liegt nicht zuletzt an den gelebten Menschlichkeit, der Offenheit und dem Miteinander. Vertrauen, so haben die Jugendlichen erfahren, gibt Sicherheit und Beziehungen, beide dürfen nicht ausgenutzt werden.

Das Programm ist als pdf verfügbar, es kann nach Anruf per Post zugeschickt oder direkt im EKJB abgeholt werden. (Uhlebüller Straße 22 in Niebüll, Tel.: 04661-1462, info@ ev-kinderundjugend-nf.de)

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