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Unterstützung für inklusive Kinderfreizeiten

DANKE, sagen die Teams der inklusiven Kinderfreiheiten für die Unterstützung ihrer Arbeit durch die Evangelische Bank. Die überbrachte nicht nur einen Scheck, sondern zeigte auch starkes Interesse.

Ein Scheck über 500 € wird übergeben

Susanne Kunsmann, Leiterin des EKJB nimmt den Scheck von Thorsten Hensel, Regionalbetreuer und Fachberater der EB entgegen. Dicht gedrängt zwischen ihnen die Ehrenamtlichen für „Skovby“: Janek Ketelsen, Paul Wiese, Finja Belusa, Birgit Groth, Helga Christiansen, Verena Winter und Nils Andresen

Die Evangelische Bank unterstützt die inklusiven Kinderfreizeiten des Evangelischen Kinder- und Jugendbüros mit einer Spende von 500 Euro. Ist dies allein ein Grund zum Treffen, müssen aber auch die diesjährigen Freizeiten organisiert werden. So konnte sich der Regionalbetreuer der Bank, Thorsten Hensel, auf einem Vorbereitungstreffen selbst einmal bei Experten erkundigen – bei den Ehrenamtlichen.

Insgesamt sieben von ihnen waren gekommen, um den Scheck zu empfangen, aber eben auch um zu informieren, was Inklusion auf Ferienfreizeiten konkret bedeute. Verena Winter begleitet die Skovby-Freizeiten seit 10 Jahren, und ihrer praktischen Erklärung von Inklusions-Arbeit stimmten alle anderen zu. Die typische Vorbereitung auf eine Freizeit umfasst immer Gespräche und Austausch mit den Eltern. Bei einem Kind mit einem Herzfehler beispielsweise finden dann diese Vorbereitung und die Begleitung auf der Freizeit eben intensiver statt. Und wenn mehr Teamer, mehr Jugendgruppenleiter, an einer Freizeit teilnehmen, kann auch kurze Einzelbetreuung stattfinden. Welche Beeinträchtigung, welches Hindernis beachtet werden muss, ist bei jedem Kind verschieden. So braucht es auch individuelle Lösungen.

Wobei es auch Grenzen gibt, wie etwa Behindertentoiletten auf Campingplätzen. Es geht aber auch anders herum: Letztes Jahr hat ein Gruppenleiter regelmäßig gestottert. Kein Problem sondern eine positive Erfahrung für alle Beteiligten.

Thorsten Hensel nickt bei vielem, was er heute hört und fasst seine Eindrücke bei der Scheckübergabe zusammen: „Ich bin beeindruckt mit welchem Engagement Sie sich beteiligen – das muss man sehen. Es ist ja oft schwierig genug, die Balance zwischen Beruf und Privatleben zu halten. Und dann noch etwas vom Privatleben abzuleiten, das ist beeindruckend.“

Die Evangelische Bank ist vor zwei Jahren durch die Fusion der Evangelischen Darlehensgenossenschaft EDG und der Evangelischen Kreditgenossenschaft EKK entstanden. Die jetzt bundesweit größte kirchliche Bank verfolgt wie ihre Vorgängerinnen eine betriebswirtschaftliche Ausrichtung, achtet aber ebenfalls darauf, dass ihr Handeln mit dem kirchlichen Leitgedanken übereinstimmt.Der Erhalt der Schöpfung etwa gehört zum Unternehmensleitbild der Genossenschaft. Das schließt einige Investments aus.